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Umbau Spitfire Mk.VIII 1:48 aus Mk.IX

einfach und effizent

Wer kennt das nicht, die jahrelang gesammelten Modellbausätze sind teilweise doppelt oder sogar dreifach in der Sammlung, denn man wollte noch diesen und jenen Umbau machen. Dann hat ein Hersteller genau dieses Projekt als fertigen Bausatz anboten und die Motivation war dahin.

 

Aber: entweder 34.95 €uro für den neuen Bausatz oder halt die bereits investierten 24.-€uro richtig umsetzen. Bei gründlicher Vorbereitung und Durchführung hat man am Ende doch das erwähnte Modell in der Vitrine und der Umbau war einfach und schnell erledigt.

 

Hasegawa hat vor längerer Zeit die Version Mk.VIII auf den Markt gebracht. Im Bausatz ist aber eine Mk.IX. Mit ein wenig Recherche und Geschick habe ich mir den Neukauf gespart und aus der Mk.9 eine richtige Mk.VIII gebaut.

eduard-edu-8284.jpg

Woher die Hersteller manchmal ihre Informationen holen, bleibt ein Rätsel. Ich habe deswegen das Motto: "Glaube nicht das, was man Dir vorsetzt! Prüfe nach!" Und so habe ich mir kurzerhand die Infos des neuen EDUARD-Bausatzes besorgt, dazu einige tolle Fotos aus verschiedenen Foren und schon kann man mit einem Umbau beginnen - besser: "Korrekturbau"

Der Unterschied

(Eduard Mk.VII/ IX und Hasegawa Mk.IX)

Die Website von Eduard machts möglich, sich die einzelnen Spritzgußteile genauer zu betrachten. Äußerlich unterscheiden sich die Mk.VIII und Mk.IX nur in wenigen Details, die man kennen sollte, um ein ordentliches Modell entstehen zu lassen. Ich habe dazu Vorarbeit geleistet und stelle die Unterschiede an der Tragfläche vor.

TFL-Unterseite-Oberseite.jpg
Heckrad.jpg

Es gibt auch eine Reihe von Unterschieden im Rumpfheckbereich und an den Tragflächen, die man auf Fotos sehen kann, ich habe mal aus Britmodellers und The SAAF Forum Fotos zur Ansicht bereitgestellt:

 

Viele Mk.VIII Versionen haben

  • ein einziehbares Heckrad mit Abdeckklappen,
  • ein spitzes oder rundes Seitenleitwerk,
  • den langen großen Lufteinlauf unter dem Motor,
  • keine äußerlichen Antennenverspannungen,
  • die viertel-gelochten Radverkelidungen,
  • rechtseitig eine Coffmannstarterbeule auf der Motorabdeckung und
  • abgeflachte Auspuffsammler

 

Ausnahmen bestätigen die Regel, Umbauten an der Front oder bei Instandsetzungen zeigen die vielfältigen Möglichkeiten und machen das ganze sehr interessant. Da gibt es Mk.VIII Aufklärer komplett in PRU-Blue mit HF-TFL ....

 

Das WWW bringt interessante Quellen ans Licht!

(nur für den privaten Gebrauch!)

JSI45.jpg
JSI50.jpg
JSI60.jpg

JSI62.jpg
Mk.8-1946.jpg
Mk.8-AXoA-JF406.jpg

Mk.8-JF404-1944.jpg
Mk.8-JF519.JPG
Mk.8-JF880.jpg

UM-R-Mk.8.jpg

Zum Bausatz von Hasegawa

Der Bausatz ist nicht up to date, aber trotzdem ließ er sich gut zusammenbauen. Einige Korrekturen lassen sich schnell am Rumpf erledigen, so dass man am Schluss ein ordentliches Modell in seiner Sammlung hat.

 

Die Korrekturbausätze von AEROCLUB sind nicht mehr zu haben oder so teuer, dass man sich das klemmen kann. Ergo - so wie viele andere auch, korrigiert man nur die Rumpflänge um ca. 5mm und baut sein Modell zu Ende. Wer drauf wert legt, kann auch die zu flache Motorabdeckung oben auffüttern.

Rumpfverl01.jpg

weitere Korrekturen am Bausatz für eine Mk.VIII

Die Landescheinwerfer unter der TFL fehlen noch, eine einfache nachträgliche Korrektur.

 

 

Korrektur 01.jpg

Entfernen der TFL-Beulen

Korrektur 02.jpg

Schließen der Hülsenauswürfe

Korrektur 03.jpg

Verspachteln Querruder

Korrektur 04.jpg

alle Korrekturen

Rohbau01.jpg

ICM TLF-Enden passen super

Tankoeffnung.jpg

TFL-Tanks nur für Mk.VIII

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