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Umbau Bf 109G-10 (RV) zu Bf 109G-14AS

gelbe 25, III.KG(J)55, Pilzen 1945, jetzt gelbe "29"!

Die Motivation:

Bf109G14AS-III-KG-J-55.jpg

linke Seite des Motors
einer Bf109G KG(J)55

Bei meinen wöchentlichen Spaziergängen auf dem Portal eBay entdeckte ich ein Bild, das mich stutzen ließ. Irgendwoher kenne ich diese Aufnahme.

Schnell war diese gefunden, denn das Wappen des KG55 ließ mich schnell auf die Quelle stoßen.

Kagero.jpg

Kagero #29

Daher kannte ich diese Maschine, aus dem Heft #29 Bf 109G/K Vol.III. Es gib dazu auch noch Fotos in diesem Heft, welche mich aber verwirrten, weil die Beschreibung der Fotos und der Grafik sich bereits widersprachen und dann kam das neue Foto noch dazu, so dass die Verwirrung perfekt war. Obendrein ist die farbliche Darstellung sehr ansprechend und motivieren für eine neue Bf 109G. Die Bilder aus der Sammlung von Crow (C) geben bei genauerer Betrachtung ein paar Fragen auf, denn die Beschreibung der Bilder gibt folgendes preis:

Seite 87, Bild oben: Ein rares Foto einer Bf 109G-6 (Wnr. 464 5??) der III./KG(J)55 "Greif". Die vorherige Kennung wurde hastig übermalt und durch die gelbe 25 ersetzt sowie einem senkrechten Gruppenbalken. ... das Rumpfband wird auf der Grafik als wahrscheinlich braun angegeben ...

 

Viel Ahnung hatte der Autor Janowice (nicht nur) bei dieser Beschreibung nicht, denn allein schon die Wnr.: 464xxx zeigt, dass es keine Bf 109G-6 sein kann. Es handelt sich bei der Maschine um eine G-14-Version - bei Erla/ Leipzig hergestellt. Das obige Bild läßt mich dann doch etwas anderes sehen, was der ganzen Sache eine entscheidende Wendung gibt und mit dem neuen Bild aus eBay auch bestätigt.

Ich habe aus Neugier das erste Foto vergrößert und sah doch etwas mehr als nur eine G-14, die Maschine hat an der Motorunterseite eine charakteristische Beule für einen AS-Motor!

 

 

Kommen wir nun noch einmal auf das eBay-Foto zurück. Es zeigt augenscheinlich die gleiche Maschine, aber eben von der anderen Seite .... und es bestätigt das was ich bereits in der Vergößerung sah, eine Bf 109G-14AS. Und schon passt die Werksnummer, schon passt auch das Fotos von eBay mit den entsprechenden Details einer G-14AS.

 

Die linke Seite dieser Maschine zeigt alle Details für eine G-14AS und wer genau hinsieht, erkennt auch die große Beule und die Beschriftung unter dem Wappen.

Und das Wappen auf der Kagero-Grafik ist falsch plaziert, es befindet sich über dem linken 2. Aufpuffstutzen, auf der senkrechten Stoßkante, auch ein Merkmal der G-14AS!

Bf109G14AS-III-KG-J-55.jpg

eBay Bild der Bf 109G-14AS

  1. Image 1

Der Umbau

auf Basis REVELL Bf 109G-10 (1:48) und Restteilen aus der Kramkiste

Kit-2.jpg

Der von mir schon oft gelobte alte Revell-Bausatz im Maßstab 1/48 hat die besten Voraussetzungen, um einen solchen, relativ einfachen Umbau vorzunehmen. Einziger Nachteil: man braucht eine neue Tragfläche mit kleinen Beutel, die im Revellbausatz nur für die TFL mit den großen Beulen existiert. Dafür habe ich aus einen asbach-uralt Bausatz von Fujimi ( 70er Jahre) die Tragflächenteile genommen. Diese sind schnell umgearbeitet und für den Rumpf verwendbar.

Die falschen Beulen werden rückseitig verspatelt und dann auf der Oberseite glatt geschliffen. Aus der Kramkiste sucht man sich die netten kleinen TFL-Beulen und klebt diese auf - fertig.

 

Berichtigung und Änderungen beim Bau

Korrektur.jpg

Während einer Diskussion kam folgender Umbruch zustande [ZITAT]:

 

Die W.Nr.464 5xx ist sicher keine "klassische" G-14/AS, denn die lagen alle im 460xxx und 461xxx- Bereich (es ist schlicht und ergreifend belegt, daß bei Auslieferung der 464xxx-Reihe keine G-14/AS mehr dabei waren ---> empfehle mal die einschlägigen Lieferpläne). Zudem hatte keine der G-14/AS der Erla-Fertigung die Kinnbeulen des 78x xxx-Blockes (---> empfehle mal das immer als G-10 betitelte Bild der "Rita" von Fw.Gzik, zudem scheint mir die Beule zu gewaltig für eine Kinnbeule).

Was bleibt?
1.) Komplettumbau auf G-14/AS, wobei der durch Fotos und Originalmaschine belegte Weg eher der umgekehrte war
2.) Man hat sich da (vielleicht als Sieger) sein eigenes Maschinchen zusammengebaut (schönes Beispiel: Bf109F mit G-Haube in Afrika, Bf 109K-4 mit DB650A und G-14-Haube)
3.) Ich weiß es nicht und spekuliere nicht weiter.

Der Umschwung

Demnach bleibt also nur, dass das obige Foto eine andere Maschine als die gelbe "25" ist. Also habe ich kurzerhand eine gelbe "29" daraus gemacht, mit ein paar anderen Details. Ich kann zwar diese Kennung nicht nachweisen, aber der Bau geht trotzdem für eine G-14AS mit Kinnbeulen weiter

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